Was bedeutet das Diagramm?
Glukose- und Fettstoffwechsel sowie Körpergewicht hängen eng zusammen. Die untersuchten Mechanismen von Maitake berühren mehrere dieser Bereiche, bestätigen aber für sich keine Behandlung von metabolischem Syndrom, PCOS oder Osteoporose.
Was weiß die Forschung?
Die klinischen Daten sind begrenzt. Am Krebszentrum Memorial Sloan Kettering in New York liefen kleine Studien mit Maitake-Extrakt. Bei Frauen nach Brustkrebstherapie veränderte der Extrakt Immunwerte, manche stiegen, andere sanken. Bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom (einer Knochenmarkerkrankung) verbesserte er im Labortest die Funktion bestimmter weißer Blutkörperchen, nicht aber das Blutbild oder den Krankheitsverlauf.
Der Extrakt wurde in diesen Studien gut vertragen. Eine kleine Studie deutete außerdem auf weniger Nebenwirkungen einer Radiochemotherapie bei Kehlkopf- und Rachentumoren hin.
Fazit: der Extrakt beeinflusst Immunzellen, ein klinischer Nutzen bei Erkrankungen ist bisher nicht bewiesen.
Vor allem mechanistische und präklinische Daten; Ergebnisse gelten für ein bestimmtes Präparat und einen bestimmten Messwert.