PRF-Behandlung

PRF bei dünner werdendem Haar

Injizierbares PRF wird als Unterstützung des Wachstums vorhandener Haare beim erblich bedingten Haarausfall untersucht. Ziel ist ein volleres Erscheinungsbild der Haare und die Unterstützung der Umgebung der Haarfollikel.

Möglicher Nutzen

Das Präparat bringt Blutplättchen und einen Fibrinanteil in die Kopfhaut, um die Aktivität der vorhandenen Follikel zu unterstützen. Klinische Arbeiten beschreiben günstige Ergebnisse bei ausgewählten Verfahren. PRF ist klinisch bisher weniger gut belegt als PRP, und die Ergebnisse eines bestimmten Präparats lassen sich nicht auf jedes Protokoll übertragen.

Eignung und Grenzen

Vor der Behandlung muss die Diagnose gestellt werden. Am häufigsten wird die Behandlung beim erblich bedingten Haarausfall erwogen; plötzlicher Haarausfall, kahle Stellen und Entzündungen erfordern eine andere Beurteilung. PRF bildet nicht verlässlich neue Follikel und stellt in einer Narbe zerstörte Follikel nicht wieder her. Alopecia areata und vernarbende Alopezien sind keine gleichwertigen Indikationen.

Ablauf und Beurteilung

Nach dem Beratungsgespräch wird Blut abgenommen und ein flüssiges Präparat zur Injektion in die Kopfhaut hergestellt. Die Anzahl der Besuche und eine allfällige Kombination mit Medikamenten werden individuell vereinbart. Das Haarwachstum wird über Monate anhand vergleichbarer Fotos und einer Untersuchung beurteilt. Wird kein Nutzen erreicht, wird der Plan überprüft.

Wichtig für Ihre Sicherheit

Nach dem Eingriff und Risiken

Es können Empfindlichkeit, Schmerzen, leichte Blutungen, Schwellungen oder Blutergüsse auftreten, eine Infektion ist möglich. Anweisungen zum Haarewaschen und zur örtlichen Behandlung erhalten Sie entsprechend dem konkreten Eingriff. Setzen Sie verschriebene Medikamente nicht eigenmächtig ab. Gesundheitliche Einschränkungen finden Sie im Abschnitt Sicherheit bei PRP und PRF.

Alternativen

Je nach Diagnose kommen PRP, eine medikamentöse Behandlung, eine Haartransplantation oder eine kosmetische Lösung in Frage. iL-PRF, das auch einen Anteil weißer Blutkörperchen (Leukozyten) enthält, darf nicht als identisches Präparat mit allen Formen von i-PRF angesehen werden. Die Wahl richtet sich nach dem konkreten Vorgehen der Ordination, nicht nach der allgemeinen Behauptung, dass PRF stärker sei.

Verwandte Behandlungen

Vor Ihrer Entscheidung

Beratung

Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch

Im Beratungsgespräch klären wir, was Sie verbessern möchten, Ihren Gesundheitszustand und ob die Methode für Sie geeignet ist. Beratung und Aufklärung erfolgen online per Videosprechstunde. Eine Terminvereinbarung ist keine Zustimmung zur Behandlung.

Beratung vereinbaren → amb@garcar.at · +43 5 05547623313
Termin vereinbaren