PRP-Behandlung

PRP bei Dehnungsstreifen

PRP kann Teil einer Behandlung sein, die die Hautstruktur verfeinern und Dehnungsstreifen weniger sichtbar machen soll. Häufig wird es mit Laser oder Microneedling kombiniert.

Was das Ergebnis sein kann

Ziel der Behandlung ist, dass Dehnungsstreifen weniger auffällig wirken und die Haut in ihrer Umgebung eine gleichmäßigere Struktur hat. Bei neueren, roten Dehnungsstreifen kann auch ihre farbliche Ausprägung abnehmen. PRP wird zur Unterstützung der Geweberegeneration hinzugefügt, häufig zusammen mit einem Verfahren, das den Umbau der Haut gezielt anregt. Die Auswahl richtet sich danach, ob die Dehnungsstreifen frisch oder älter, hell und eingesunken sind.

Was Dehnungsstreifen sind

Dehnungsstreifen entstehen bei Veränderungen des Stützgewebes der Haut, zum Beispiel beim Wachstum, bei Gewichtsveränderungen oder in der Schwangerschaft. Neuere sind meist rot bis violett; ältere sind oft hell und eingesunken. Plötzlich auftretende, ausgeprägte Dehnungsstreifen ohne erkennbare Ursache oder unter der Einnahme von Kortison sollten ärztlich abgeklärt werden.

Was PRP bringen kann

PRP wird als Unterstützung des Hautumbaus untersucht, vor allem in Kombination mit Laser oder Microneedling. Ein Teil der Patientinnen und Patienten kann eine Veränderung der Hautstruktur oder eine geringere Auffälligkeit der Dehnungsstreifen bemerken. Die Belege sind begrenzt, und die Ergebnisse sind unterschiedlich. Neuere und ältere Dehnungsstreifen reagieren nicht unbedingt gleich. Selbst biologisch günstige Gewebeveränderungen garantieren kein deutliches kosmetisches Ergebnis.

Ablauf und Beurteilung

Der Arzt beurteilt den Bereich, das Alter der Dehnungsstreifen und den Zustand der Haut. PRP kann injiziert oder im Rahmen einer kombinierten Behandlung angewendet werden. In der Regel werden mehrere Termine geplant, mit ausreichend Zeit für die Abheilung der Haut. Die genaue Anzahl wird individuell vereinbart. Eine mögliche Verbesserung wird schrittweise über Monate beurteilt, nicht anhand der Schwellung unmittelbar nach dem Eingriff.

Wichtig für Ihre Sicherheit

Erholung und Risiken

Möglich sind Schmerzen, Blutergüsse, Rötungen, Schwellungen, Infektionen und Pigmentveränderungen. Bei einer Kombination kommen die Risiken des Laser- bzw. Microneedling-Eingriffs hinzu, einschließlich Narbenbildung. Schützen Sie die Haut gemäß den Empfehlungen vor Sonne und Reizungen. Kosmetische Behandlungen werden in der Schwangerschaft in der Regel verschoben; in der Stillzeit wird die Eignung individuell beurteilt. Einzelheiten finden Sie im Abschnitt Sicherheit bei PRP und PRF.

Alternativen

Möglichkeiten sind Laser- oder andere gerätegestützte Verfahren, Microneedling oder bei ausgewählten neueren Dehnungsstreifen eine ärztlich empfohlene lokale Behandlung. Manche Medikamente, zum Beispiel Retinoide, dürfen in der Schwangerschaft nicht verwendet werden. Jede Methode hat Grenzen. Dehnungsstreifen können auch unbehandelt bleiben.

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Im Beratungsgespräch klären wir, was Sie verbessern möchten, Ihren Gesundheitszustand und ob die Methode für Sie geeignet ist. Beratung und Aufklärung erfolgen online per Videosprechstunde. Eine Terminvereinbarung ist keine Zustimmung zur Behandlung.

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